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Vier Ausdrucksformen von Intuition & wie du sie erkennen kannst

In diesem Beitrag stelle ich dir vier Formen der Intuition vor. Zudem erfährst du, wie Menschen, die heute berühmt sind, Intuition für ihren Weg genutzt haben.

Seit 2011 bin ich bei N.G. Nandi in einem Erkenntnis- und Erwachenstraining namens SAT. Da habe ich viel über Intuition gelernt. So sehe ich Intuition heute:

  • Ein tiefes inneres Wissen, das aus sich selbst heraus entsteht und von einer höheren Bewusstseinsebene kommt.
  • Sie ist an keine logische Erklärung gebunden, obwohl sie logisch ist.
  • Sie trägt eine universelle Wahrheit in sich und spricht den Kern des Menschen an.

Der Mensch hat eine feine Ader dafür, was aus der Intuition kommt. Es wird von anderen als schön, lebendig und echt wahrgenommen.

Vier Ausdrucksformen von Intuition:

  1. Das direkte Wissen
  2. Der Ausdruck über Gedanken (Bilder und Worte)
  3. Der Ausdruck über Gefühle
  4. Der Ausdruck über die Bewegungen des Körpers

1. Das direkte Wissen

Dies ist die direkteste Form von Wissen. Wissen hat nichts mit Nachdenken zu tun. Du kannst nicht intuitiv wahrnehmen, während du am Nachdenken bist.

Vielleicht kennst du das:

Eine Freundin ruft dich an, weil sie gerade Tickets für ein tolles Konzert bestellt und schnell reagieren muss, damit sie noch Tickets bekommt. Sie fragt dich, ob du mitkommen willst.

Du musst dich natürlich jetzt entscheiden, da alles sehr schnell gehen muss. Dein Gedanken-Karussell fängt an zu drehen, soll ich, oder soll ich nicht?

Je mehr du darüber nachdenkst, desto unruhiger und unklarer wirst du. Du suchst nach einem Hinweis aus der Intuition und findest sie nicht.

Es gibt viele Gedanken, die dafür sprechen: Ein Toller Abend mit der Freundin, super Musik, gute Stimmung…

Und natürlich gibt es auch viele Dinge, die dagegen sprechen können: Passt das Datum? Ist der Weg dahin nicht zu umständlich? Will ich so viel Geld ausgeben? Kann das Konzert überhaupt stattfinden? …

In so einem Fall kommen wir oft nicht weiter, denn Denken ist nicht Intuition.

Nachdenken hat viel mehr Spannung als Intuition und wenn unser Denken auf Hochtouren läuft, dann können wir die Intuition nicht mehr wahrnehmen.

Deshalb braucht es eine gewisse innere Stille, um intuitiv wahrnehmen zu können.

Zurück zu unserem Ticket-Beispiel:

Wenn wir es in dieser stressigen Situation schaffen, den Druck loszulassen und uns mit der Stille verbinden können, dann wissen wir auf einmal was richtig ist.

Dies gilt auch für Eingebungen. Wenn wir auf einmal wissen, welchen Weg wir gehen sollten.

Wenn andere uns im Nachhinein fragen, wieso wir das wussten, dann können wir gar nicht so recht sagen wieso.

Eine häufige Antwort ist: „Ich wusste es einfach. Da war ein unerschütterliches Wissen. Das ist direkte Intuition.

Der Zugang zu direktem Wissen steht uns allen zur Verfügung. Nur einige nutzen diesen Zugang mehr als andere. Solche Menschen sind häufig vertreten in der Wissenschaft und in der Welt der Erfindungen. Albert Einstein zum Beispiel war ein sehr intuitiver Mensch.

Stärke deine Intuition mit den 7 Unterweisungen der Kraft. Lerne, wie du dein Gedanken-Karussell stoppen und dich mit deiner Stille und Frieden verbindest.

2. Intuition über Gedanken

Nun denkst du vielleicht: „Aber Moment mal Anjali, jetzt hast du doch gerade gesagt, Intuition und Denken sind zwei verschiedene Dinge!»

Ja Intuition denkt nicht. Sie kann sich aber über deine Gedanken ausdrücken.

Beim Ausdruck über Gedanken geht es darum, die Intuition über Gedankenprozesse fliessen zu lassen.

Schriftsteller tun dies zum Beispiel, indem sie sich einfach hinsetzen und schreiben, ohne einen genauen Plan zu haben, wohin die Reise geht.

Manchmal sind sie selber überrascht über das, was sie schreiben.

Joanne K. Rowling musste selber weinen, wenn wieder eine Romanfigur gestorben war. Dies ist ein Zeichen, dass sie intuitiv schrieb.

Sie hat sich nicht jede Zeile genauestens überlegt, sondern machte sich frei und liess die Worte fliessen. Auch berühmte Werke wie die Sternennacht von Vincent van Gogh, wurden intuitiv gemalt.

Van Gogh meinte zu diesem Bild, dass er gar nicht recht sagen könne, wie er es gemalt hat, es ist einfach geschehen.

Filmanimation zum Bild Sternennacht: Video

 

Bob Dylan wurde in einem Interview gefragt:

Interviewer:    Ich habe gelesen, dass sie den Song „Blowing in the Wind“ in 10 Minuten geschrieben haben.

Dylan:            Ungefähr (nickt zustimmend)

Interviewer:    Einfach so?

Dylan:            Ja

Interviewer:    Woher ist er gekommen?

Dylan:            Es kam einfach. Es kam direkt aus der Urquelle der Kreativität.

Quellennachweis zum Interview: Video

Bob Dylan hat nie darüber nachgedacht, ob er der Künstler sein möchte, der die Musikszene in den letzten 100 Jahren am meisten beeinflusst und geprägt hat.

Er ist einfach seinen Weg gegangen und hat das gemacht, was er am besten konnte. Komponieren und Texten.

Alle Formen der Kunst sind Versuche, der intuitiven Ebene einen Ausdruck, eine Stimme zu geben. Gelingt dies, so sind wir davon tief berührt. Die Quelle der Intuition ist also auch die Quelle der Kreativität.

3. Der Ausdruck über Gefühle

Das Bekannteste ist das sogenannte Bauchgefühl. Nicht zu verwechseln mit gängigen Emotionen. Wenn jemand Zahnschmerzen hat, dann bereitet ihm der Gedanke an den Zahnarzt ein komisches Gefühl im Magen.

Das ist keine Intuition, dass ist Erinnerung und nachdenken, was alles passieren könnte. Gedanken wie «Oh nein, da gehe ich nicht hin, das wird weh tun und es wird sicher teuer…» erzeugen auch ein Bauchgefühl, dass ist aber keine Intuition.

Intuition, die sich über Gefühle, über das Fühlen ausdrückt, geschieht ebenfalls in der Stille und sehr direkt über das gedankenlose Wahrnehmen. Menschen, die mit Händen heilen, arbeiten zum Beispiel so.

4. Der Ausdruck über die Bewegung des Körpers

Ein schönes Beispiel dafür ist Judith Jamison. Sie ist eine farbige US-Amerikanische Tänzerin, Choreographin. Später übernahm sie die Tanzcompanie, in welcher ihre Karriere startete. Heute ist es die erfolgreichste Moderndance-Schule in ganz Amerika.

Über Judith Jamison:

Sie wuchs in Philadelphia auf und wollte Tänzerin werden. Sie war ungewöhnlich gross gewachsen und fand deshalb keinen Platz in einer klassischen Ausbildung. Judith verspürte dennoch den Drang, sich über den Körper auszudrücken und versuchte ihr Glück in New York.

Nach langem Suchen trat sie einer Gruppe bei, welche die Geschichte der Black-Americans im Tanz ausdrückte und fand darin ihren Platz. Sie wurde weltberühmt. Über sie wurde gesagt: „Sie ist gross genug, um den Himmel zu berühren und stark genug, um es zu versuchen.“

Sie war eine neue Art von amerikanischer Tänzerin. Sie fand aus sich selbst heraus ihre eigene Tanz-Form. Dies geschah aus ihrer Intuition. Bis heute unterstützt sie Menschen darin, über den Tanz den eigenen Lebensausdruck zu finden.

Quellennachweis: Video

Mit diesen Beispielen möchte ich sagen:

Es gibt nur eine Quelle der Intuition, aber es gibt so viele verschiedene Ausdrucksformen dafür, wie es Menschen gibt. Du findest nicht deinen Platz, indem du Dinge kopierst, die bereits jemand anders erfunden hat.

Du findest deinen Platz über deinen persönlichen Ausdruck. Deine Art, dich in der Welt zu bewegen, zu sprechen, zu fühlen und zu denken, über deine Intuition.

Wir können viel Schönes und Gutes erschaffen, wenn wir unsere Intuition trainieren. Dazu ist es wichtig den Unterschied zwischen Intuition und Denken immer klarer wahrnehmen zu können.

Denn mit der eigenen Intuition in Verbindung zu sein, macht das Leben reicher und lenkt es in die richtigen Bahnen. Damit du immer mehr ein Leben führen kannst, dass dir entspricht.

Stärke deine Intuition mit den 7 Unterweisungen der Kraft